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So ein Holzkocher hat was! Hobo Kocher nennt man diesen Typ.
Kommt von Hoe = Hacke und Boy = Bursche.
Hobo wurde ein amerikanischer Wanderarbeiter genannt.

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Dieses schöne Bild bekam ich “zugemailt”, zusammen mit einem
Text, der sehr genau den Unterschied zwischen einem Hobo-Kocher
und einem modernen Outdoorgerät aufzeigt.

Ich zitiere: 

Aus reiner Neugier habe ich mir letztens meinen ersten Holzkocher zugelegt. Die Vorstellung „back to the roots“ meinen Cowboykaffee stilecht auf dem Feuer zu zubereiten haben mich dazu gebracht. Es war keine wirkliche Ernsthaftigkeit dahinter, sondern es was eher als ein Versuch gedacht.

Beim ersten Einsatz, eine spontane Übernachtung zusammen mit einer Freundin, hatte ich zur Sicherheit auch meinen Gaskocher mit dabei, nur damit das Essen im Fall der Fälle nicht kalt bleibt.
Nach einem ordentlichen Regenguss sammelte ich ohne große Hoffnung, weil alles durchnässt war, feuchte kleine Äste und Reisig zusammen. Siehe da, mit einem kleinen Würfel Ofenanzünder und dem besagtem nassen Holz ließ sich ein kleines Feuer im Kocher starten, was zu unserer eigenen Verwunderung ordentlich seinem Job nach ging und wir einen warmen Eintopf „Allerlei“ genießen konnten.

Die nächste Zeit verbrachte ich damit, meinen kleinen Kocher besser kennenzulernen. Die Ofenanzünder tauschte ich gegen am Wegesrand gesammelte Birkenrinde, trockenen Reisig und kleine passende Holzstücke. Eine schöne Aufgabe mit offenen Augen nach geeignetem Brennmaterial Ausschau zu halten. Für den ganz schnellen Einsatz habe ich noch einen mit Spiritus gefüllten Trangia Brenner dabei, für den unkomplizierten Morgenkaffee.

Letztes Wochenende bin ich alleine aufgebrochen und hatte einen eindrucksvollen Abend, den ich unter anderem auch meinem Kocher zu verdanken habe. Abends habe ich mir ein abgelegenes Plätzchen zum Biwakieren gesucht. Dann musste ich feststellen, dass ich vergessen hatte, mein Zippo Feuerzeug mit Benzin zu füllen. Erst ein bisschen ratlos, bis ich die Idee hatte, kleine Ästchen in dem Spiritus vom Trangia Brenner zu baden und diese mit Hilfe von Funken aus dem Zippo zu entzünden. Yeah, da war mein kleines Feuer, welches mich den restlichen Abend bis spät in die Nacht begleitete.

Ein eindrucksvoller Abend war es deshalb, weil, wie bekannt, ein Lagerfeuer und sei es noch so klein, die Gedanken schweifen lässt und manch gute Idee genau in so einem Moment entsteht. 

Außerdem fühlt man sich wohl aufgehoben und heimelig an dem kleinen Feuer, so kann man gemütlich beobachten, wie es langsam dunkel um das Lager wird.

Was ich damit ausdrücken will, wenn man sich auf einen Holzkocher einlässt, hat man viel Freude und einige Einsatzmöglichkeiten: Essen kochen, er spendet Wärme, ist ein kleines Lagerfeuer und er sorgt für ein schönes Ambiente.
Allerdings muss man sich, anders wie mit einem Gaskocher, auf diese Art zu kochen einstellen und beschäftigen, damit man später nicht enttäuscht ist, wenn das Wasser nicht in zwei Minuten kocht und sowieso alles viel aufwendiger ist wie gedacht.

Im Januar ist das noch erklärbar, wenn ein Datum eingefügt werden soll. Und schwups, steht das alte Jahr drin, man hat sich noch nicht so recht daran gewöhnt.

Aber im Juli? Und es soll hier nicht um das Briefdatum gehen, es geht um Modelljahre. Also das 2016er Modell und das 2017er Modell.

Und da können gewaltige Unterschiede sein. Modell 2017 hat etwa eine 50% bessere Lüftung als Modell 2016. Und jetzt? Was liegt noch im Lager? Man muß ja nicht direkt drauf hinweisen, aber so 20 bis 30% den Preis senken, da geht das dann schon weiter.

Dem Preis gilt der erste Blick! Wer auf die geänderte 2017er Modellreihe verweist, dem wird augenzwinkernd eine Ausrede unterstellt. Ist so. 
Schade drum, aber trotzdem keine Ausrede, denn sogar der Hersteller schreibt dies schwarz auf bunt. Und es stimmt auch wirklich!

Einen schönen weiteren Sommer!

Blitz und Donner sind gewaltige Urkräfte. Wenn man sie erlebt, dann ist das auf den ersten Blick besser aus dem Fenster von Freunden heraus als unterwegs und alleine aus dem Zelteingang.

Noch ist die wärmende Sonne da, aber von dort hinten kommt es unheilvoll schwarz und mit stürmischer Kraft daher, mit Lärm und manchmal hellem Blitz. Die Vögel sind schon verschwunden, Menschen eilen schnell nach Hause, Mütter fangen die Kinder ein, die Hauskatze krallt sich auf dem Unterarm fest.

Es ist eine ganz eigene Stimmung, es ist so, daß etwas von der Kraft übergeht, nicht nur im Bild, auch draußen. Es ist schön, und, wie gesagt, wenn es zu viel wird, kann die Türe geschlossen werden. Schade!

Wer gerne durch seine Stadt streift, der weiß auch ohne umfangreiche Zeitungslektüre, wo es immer etwas Interessantes gibt.

In Isarnähe liegt das Kulturforum der Versicherungskammer, und die sind immer für eine Überraschung gut. Bei kostenlosen Eintritt gab und gibt es zum Beispiel herausragende Fotokünstler. Imogen Cunningham, Henri Cartier-Bresson, Sebastiao Delgado, Yvonne von Schweinitz, Ostkreuz-Fotographen und mehr.

Und eben aktuell Gordon Parks.

Gordon Parks war ein Multitalent, der 1938 mit 26 Jahren im Pfandhaus eine Kamera erstand und loslegte. Mit der Voigtländer als Waffe, so seine Worte, wurde Parks zu einer Ikone der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung.

Der Besuch des Kunstforums ist unbedingt empfehlenswert. Die Bilder von Parks bewegen, rütteln wach, sind einfühlsam, ungewöhnliche Meisterwerke. Bild für Bild! Seht am besten selbst, die Bilder im Internet haben nicht diese Präsenz, die sie haben, wenn der Betrachter davorsteht.

Radfahrer können nach dem Besuch übrigens auch noch den Isarradweg genießen. 

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